15 Mittelspitz Bonita von der Roßsteige
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50 Mittelspitz Aragon von der Roßsteige und Share
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20 Mittelspitz Eyk von der Roßsteige
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26 Mittelspitz Asterix von der Roßsteige
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31 Mittelspitz Arabella und Bonita von der Rosssteige im Schnee
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45 Mittelspitz Aragon von der Roßsteige
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38 Mittelspitz Falbala von der Roßsteige
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63 Mittelspitz Amunett von der Roßsteige mit Freundin Chilli
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13 Mittelspitz Cassiopeia von der Roßsteige
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21 Mittelspitz Ella von der Roßsteige
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18 Mittelspitz Falbala von der Roßsteige
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28 Mittelspitz Falcon von Ayers Rock
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35 Mittelspitz Falcon von Ayers Rock

Eine kleine Geschichte über den Welpenpreis.

Fangen wir kurz mit einer Geschichte an: Es war einmal....

ein armer Mann besorgte sich eine Hündin. In einer dunklen Nacht machte er sich auf, diese mit einem Rüden zu verpaaren. Er hatte Glück keiner hat es bemerkt. Nach 63 Tage wurde er reich belohnt, seine Hündin hatte ihm ein halbes Dutzend Welpen geschenkt. Seine Freude war groß, er hatte kein Geschäft, die Hunde waren in der Scheune im Stroh gut aufgehoben und die Hündin versorgte doch die Welpen mit Nahrung. Nach viel zu kurzer Zeit machte er sich auf, die Welpen zu verkaufen. Auf dem Markt wurden die Hunde gewinnbringend an die Leute gebracht, egal was für ein Mensch das war. Der “Züchter” hatte nun für die nächsten Monate sein auskommen. Die Hunde waren im gleichgültig.

Diese Märchen ist zu Ende, jetzt schauen wir in ein ganz normales Frauchen und Herrchen Welpenaufzuchtleben hinein.

Was, so teuer ist ein Welpe!

 

Unsere Hündin hatten wir als kleines Mädel angeschafft, ein vollwertiges Familienmitglied. Futter- und Unterhaltskosten rechnen wir daher gar nicht erst mit, geschweige denn die Renovierungskosten, da ich damals noch berufstätig war. Nun sind wir auf den Gedanken kommen, kleine Spitzwelpen aufzuziehen und diese nur in gute Hände abzugeben. Gesagt getan, fragen wir doch mal rum, was wir dafür alles beachten müssen.

Oh Schreck, erst einmal müssen wir auf eine Hundeausstellung gehen, war ganz schön weit zu fahren. Glück gehabt, der Richter war zufrieden und wir hatten unsere Zuchtgenehmigung - dachten wir. Auf zur nächsten Etappe. Nun war ein spezieller Tierarzt an der Reihe, unsere Hündin wurde auf Ihre Gesundheit durchgecheckt, auch hier war alles in Ordnung (bis auf die stolze Rechnung).

So nun auf fahren wir zum nächstbesten Rüden. Pech gehabt, das geht noch lange nicht.

Die benötigten Unterlagen von der Hündin sind in Ordnung, wieso kann es jetzt nicht losgehen?

Ja, jetzt werden wir unter die Lupe genommen. Fragen über Fragen, haben wir genügend Platz, ist immer einer zu Hause, haben wir überhaupt Hundeerfahrung und so weiter und so weiter.

Nun war das auch endlich erledigt und immer war noch nicht Schluß, nun brauchten wir noch einen Zwingernamen. Habe ich Einen geschrieben, bitte mindestens ein paar mehr sollten es schon sein. Mit viel Glück war unser Wunschname “von der Roßsteige” dann noch frei, diesen haben wir international schützen lassen. Jetzt fragt sich jeder wieso schützen lassen? Ganz einfach sollte ein anderer Züchter diesen Namen beantragen, müßten wir alle unsere Hundebabys umtaufen lassen. Richtig dann würde ein Papierkrieg beginnen. Bis wir alle Unterlagen zusammen gesammelt hatten, war ein ganzes Stückchen Arbeit und natürlich auch viele Gebühren, wie sollte es auch anders sein.

Unsere Hündin ist läufig geworden, nun suchen wir uns einen schönen Deckrüden aus, aber woher nehmen, die sind alle so weit weg. Tja, der Spitz stirbt aus, also müssen wir weiter wegfahren, aber wann? Diese Frage hat uns unserer Tierarzt nach zwei Blutuntersuchungen mit einem zeitlichem Abstand mitgeteilt, natürlich nicht kostenlos.

Jetzt aber schnell zum Rüden, wir wollen ja Welpen haben und wie sollte es anders sein, das Herrchen vom Rüden bekommt auch noch eine Decktaxe (als wenn der Spaß nicht reichen würde). So nach zwei aufeinanderfolgenden Tagen mit Übernachtung müßte es jetzt endlich geklappt haben, wir warten noch ein bißchen ab und lassen uns dann die so lang ersehnte Schwangerschaft vom Tierarzt bestätigen. Wir zählen die Tage, 63 sollen es sein. In der letzten Woche kommt unsere Hündin keine Treppe mehr hinauf, ab jetzt heißt es viel und vorsichtig tragen, wir lassen unseren Hund doch nicht alleine zu Hause. Die Wurfkiste hatten wir rechtzeitig gekauft und auch schon alles mit frischen Tüchern ausgelegt.

Was ist denn das, in der Nacht vom 57. auf den 58. Tag werden wir von unserer Hündin immer wieder geweckt, wir legen die Hand vorsichtig auf den Bauch, können aber keine Wehe feststellen. Am frühen Morgen rufen wir dann gleich den Tierarzt an (sind inzwischen Stammgast) und dürfen auch gleich kommen. Erst kommt die Ultraschalluntersuchung, zur Vorsicht noch ein Röntgenbild, und die Auskunft das dauert noch ein bis zwei Tage. Was soll’s, zur Vorsicht sind wir lieber hingefahren, man weis ja nie. Wir waren dann ca. 1-2 Stunden zu Hause und der erste Welpe hat sich angemeldet. Den ganzen Tag Geburtshelfer gemacht, unsere Hündin zwischen durch mit Wasser und einem kleinen Snack versorgt, bis dann am Abend endlich Nummer Sieben geboren wurde. Wir waren richtig stolz auf ”unsere” Babys.

Jetzt war aber Winter und wir hatten nur normale Zimmertemperatur im Haus und die Welpen noch nicht so viel Fell. Der Ölpreis ist noch zahlbar, heizen wir unser ganzes Haus geschwind für die nächsten drei Wochen um ein paar Grad höher, Hauptsache die Babys frieren nicht.

Die nächsten drei Wochen waren eigentlich recht “locker”. Jeden Morgen um 6 Uhr die Wurfkiste zu zweit mit den Welpen einen Stock tiefer ins Wohnzimmer tragen, alleine hätte ich die nie runtergebracht. Anschließend die dreckigen Handtücher gegen frische austauschen, Mittags und Abends dann noch einmal. Ab in die Waschmaschine und anstellen. Jeden Abend genau überprüfen wieviel Gramm jeder Welpe zugenommen hat, alles in eine Tabelle eintragen und mit den Werten vom Vortag vergleichen, den Kleinen soll es ja an nichts fehlen. So jetzt sind wir müde, wieder die Wurfkiste nach oben tragen. Die Kleinen bleiben auch Nachts nicht alleine.

Nun fängt die vierte Woche an, ab jetzt dürfen (müssen) wir zufüttern, unsere Hündin schafft es alleine nicht mehr.

Aber die Babys klettern schon aus der Wurfkiste heraus, nun muß eine neue Lösung her, gesagt getan. Auf in den Baumarkt, einen PVC-Boden (wir haben im ganzen Haus Teppich) kaufen, diesen im Wohnzimmer auslegen und eine Welpenburg bauen, aber wie. Schnell einige Züchter mit viel Erfahrung anrufen (genügend Zeit einplanen) und sich viele Tips geben lassen und dann in ein paar Stunden eine welpengerechte Unterkunft bauen.

Die Welpen vorsichtig umsetzen und unserer Hündin zeigen wo der Eingang ist. Geschafft. Jetzt schnell einkaufen, die Babys haben doch Hunger. Morgens und Mittags bekommt jeder ganz kleine Hackfleischbällchen, na ja bis der Letzte satt ist, fängt die nächste Fütterung fast schon wieder an.

Abends gibt es zum Schluß noch temperierte Welpenmilch, das abendliche Wiegen und dann endlich Feierabend. In regelmäßigen Abständen haben wir auch die Wurmkuren an den “Mann” gebracht. Die armen Babys, sieht aus wie Milch und muß ja ganz fürchterlich geschmeckt haben.

Nun gibt es unsere verdiente kurze Nachtruhe, die Welpen schlafen nicht so lange und wenn ein Baby in der Nacht seinen Schlafplatz verläßt (die haben schon ein sehr lautes Organ) schnell wieder zur Mama legen. Das geht dann so bis zur 5. Woche, endlich die Welpen können schon selber fressen.

Hatte ich geschrieben endlich! Die Babys fressen jetzt selber, aber ihr Tatendrang ist fast nicht mehr zu bremsen. Die Zewa-Rollen kaufen wir nur noch in den Großpackungen (ich betone die Mehrzahl), die Waschmaschine läuft nun täglich und die Wäsche trocknet auf der Leine langsamer wie sie benötigt wird. Was schon wieder ein Welpe ausgebüxt, ja wo steckt denn das Baby? Natürlich hinter dem Sofa, was soll’s alle Möbel verrücken, den Welpen retten und wieder zu seinen Geschwistern stecken, schnell durchzählen, ja alle da. Von unseren Spaziergängen mit den Welpen und den Ausflügen im Garten im hohen Schnee (wurde extra der Rasen freigeschaufelt) will ich lieber gar nicht erst anfangen.

Was soll ich jetzt noch großartig erzählen, eine ”kleine” Renovierung ist natürlich fällig, aber wir sind doch so stolz auf unsere Babys. Mit 8 Wochen beginnt der Ernst des Lebens für die Welpen, die Impfung und der Chip für die Erkennung und anschließend gleich die Wurfabnahme, bei der jeder Welpe noch einmal durchgecheckt wird. Alles in Ordnung, wir sind stolz. Die Papiere werden uns zugestellt.

Nun könnten wir unsere Welpen abgeben. Geben wir überhaupt einen her?

Wir haben sehr lange Diskussionen geführt, aber schließlich siegte doch die Vernunft, wir können die Babys nicht alle behalten, aber wer darf unsere Babys bekommen? Hier ist nun unsere Menschenkenntnis gefragt, das wir alle in liebevolle Hände abgeben. Wir wünschen uns einen möglichst lebenslangen Kontakt (wenn es teilweise auch nur schriftlich ist) mit unseren Babys und mit deren neuen Eltern und freuen uns immer wenn wir mal wieder ein Kind von uns sehen können. Uns blutet das Herz bei jedem Welpen den wir hergeben müssen, wir haben alle mit soviel Liebe und Geduld aufgezogen.

Wichtig bitte unbedingt ansehen: Schnäppchenwelpen

Hier gibt es noch mehr Infos.

Und dann kommt der Satz: Was, so teuer ist ein Welpe!

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