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Wir waren mit unseren Spitzen im Sommer 2009 in Gibraltar. Teil 1
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Nach langer Überlegung, ob der Campingurlaub etwas für uns und die Hunde ist, haben wir uns dazu entschlossen es einfach mal auszuprobieren.
Nach langer Suche haben wir dann das passende Wohnmobil für uns gefunden. Wir wollten viel Platz, besonders im Fußraum, eine gemütliche Sitzecke und ein Schlafplätzchen für die Spitze sollte es auch noch haben.
Am 12. September hatten wir unser gemietetes Wohnmobil abgeholt und dann fing das Beladen auch schon an. Da passte ja eine Menge rein, auch viel Überflüssiges.
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Tag 1 - Sonntag der 13. September, sind wir morgens um 9:30 Uhr gestartet und fuhren die A 81 in Richtung Schweiz.
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Unser erstes Zwischenziel: Schaffhausen in der Schweiz
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Wir passieren die Grenze in die Schweiz, wie gut dass auf dem Wohnmobil schon eine aktuelle Vignette klebte.
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Da ich ja nur eine reingeschmeckte Schwäbin bin, hat mein Volker mir angeboten in Schaffhausen eine Rast zu machen. Ich hatte den Rheinfall vorher noch nie gesehen und der Stop hat sich mehr als gelohnt.
Anschließend sind wir noch beim Italiener Mittagessen gewesen, die Preise sind dort nicht ohne. Eine Pizza, einmal Tortellini und zwei kleine Getränke 46,30 CHF. Mal sehen wie das die nächste Tage so weiter geht.
Wir machten uns wieder auf den Weg Richtung Wohnmobil, das müssten wir doch schon ganz schon weit weg parken. Laufen ist ja bekanntlich sehr gesund und die Spitze sind fleißig gewuselt.
Wir hatten auf dem ersten kleinen Teilstück nun schon mitbekommen, dass wir doch langsamer unterwegs waren, wie wir das eigentlich geplant hatten. Mal sehen wie weit wir heute noch kommen.
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Während der Fahrt haben wir die Landschaft bewundert.
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Endlich sind wir an der Französischen Grenze angekommen. Ca. 50 km weiter sind wir von der Autobahn runter gefahren, um einen Rastplatz zu finden.
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Unser 1. Stop bei St. Thibaud de Couz
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Wir haben die Autobahn abgekürzt und sind von Chambery Richtung Voiron über die Landstraße gefahren. Auf dieser Strecke hofften wir auch, einen schönen Rastplatz für die Nacht zu finden. Dem war auch so.
In dem kleinen Nest St. Thibaud de Couz haben wir diesen abgelegenen Platz entdeckt. Er war einfach nur ideal für uns. Die Spitze konnten stöbern und ins Wasser gehen.
Wir haben unseren Rastplatz der 1. Etappe um 19:30 Uhr erreicht und sind eine Tagesstrecke von 634 km gefahren.
Die ersten Mautgebühren in Frankreich haben uns schwitzen lassen. Für die ca. 50 km auf französischer Autobahn haben wir schon 15 Euro zahlen müssen. Wir liesen uns überraschen wie es weiter geht.
Vor der Nachtruhe haben wir noch einen gemütlichen Spaziergang gemacht, danach war Feierabend für heute.
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Um 14:00 Uhr haben wir an der Rhone einen Stop eingelegt, jetzt war es mit 21° schön mollig warm.
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Unser 2. Stop bei Perpignon in La Palme
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Abends um 20:00 Uhr haben wir endlich einen Platz gefunden. War das ein Wind. Da wir relativ dicht an der Küste waren, war es nicht so einfach einen schönen Feldweg zu finden. Aber wer sucht, der findet auch.
Bei 26° haben wir unser Lager aufgeschlagen. Unser Kühlschrank hatte auf einmal keine Lust mehr mit Gas zu kühlen, zum Glück hatten wir vorgesorgt. Wie gesagt, wir hatten alles Mögliche eingepackt, darunter auch ein Notstromagregat.
Zum Abendbrot gab es an diesem Tag daher Tiefkühlkost, für uns und für die Hunde, bevor alles schlecht wird.
Unsere heutige Etappe hatten wir mit 474 km beendet.
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Tag 3 - Dienstag der 15. September. Bei diesem starken Wind war die Nacht früher beendet und wir sind um 9:40 Uhr bei 17° wieder gestartet.
Vorne im Beifahrerfußraum, das war während der Fahrt der Lieblingsplatz von Cassy.
Von Arabella haben wir leider kein Bild machen können, sie hat sich irgendwie in die Stufe an der Fahrertür gequetscht.
Bonita und Kira haben es sind zwischen den Sitzen gemütlich gemacht. Es war allen hinten etwas zu laut beim Fahren.
Um 11:00 Uhr haben wir dann endlich die Grenze nach Spanien passiert.
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Auch im Norden von Spanien hatten wir noch Glück und haben ein schönes Plätzchen zum Wandern gefunden. Die Suche danach wurde aber immer schwieriger.
Die Idylle trügt, an jeder Ecke waren Mengen von Abfall gelegen. Aber ein richtiger Spitz läßt sich davon nicht abhalten.
Nach dieser kurzen Rast haben wir uns weiter auf den Weg gemacht. Heute wollten wir wesentlich weiter kommen als gestern.
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Bei leichtem Regen und immer noch 17° sind wir in Barcelona angekommen. Ja Ihr habt richtig gelesen: In Barcelona
Da haben wir nun so lange die Karte studiert und überlegt, ob wir nun die Autobahn rechts oder links um Barcelona herum nehmen und dabei hatten wir das Autobahnkreuz verpasst. Was sollen wir nun erzählen? Wir haben Blut und Wasser geschwitzt. Eine Stunde Rush-Hour in Barcelona und das mit einem Wohnmobil mit fast 7 Metern Länge. Die fahren dort wie die Gestörten, es wird über alle Spuren gewechselt, in volle Kreuzungen reingefahren und wohin das Auge sehen kann: Roller- und Motorradfahrer.
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Unser 3. Stop bei Valencia
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Das war heute eine lange Suche nach einem Stellplatz. Irgendwo in der Nähe von Valencia haben wir dann diesen kleinen Stellplatz direkt an einer Hauptstraße gefunden.
Feld- oder Waldweg für unsere Spaziergänge sind in dieser Gegend von Spanien irgendwie nicht vorhanden. Mal sehen wie es dann weiter im Süden aussieht.
Die Nacht war aber relativ ruhig und es gab auch einen kleinen Weg zum Spazieren gehen.
Das war eine lange Etappe, wir haben 735 km geschafft
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Tag 4 - Mittwoch der 16. September - Wir waren schon um 8:45 Uhr gestart, war ganz schon frisch draußen, nur 14°. Erst als wir losgefahren waren, könnten wir sehen wie hoch wir doch in den Bergen übernachtet hatten, unser Rastplatz lag auf 1000 m.. Die Aussieht war einfach traumhaft.
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Zur Mittagszeit hatten wir wieder einen schönen Rastplatz direkt am Strand gefunden. So wie bei uns die Enten auf dem Teich schwimmen, so tummeln sich hier die Flamigos. Es war faszinierend zu beobachten, wie diese stolzen Vögel sich bewegt hatten.
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Wir hatten unsere Mittagspause an diesem Tag etwas ausgedehnt und waren nach einem kleinen Einkauf weiter gezogen.
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Der 4. Stop auf dem Campingplatz Andalucia Playa in Roquetas
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Bei Roquetas hatte wir die Autostraße verlassen, wir waren reif für eine längere Pause, also haben wir uns auf den Weg gemacht einen Campingplatz anzufahren. Wir hatten Glück, es war kurz nach der Abfahrt gleich Einer ausgeschildert. Irgendwie mussten wir den aber übersehen haben und sind falsch abgebogen. Wir wussten aber, dass er nur ein paar Hundert Meter von uns weg sein konnte. Na ja, wir haben dann ein paar Blocks umkreist, leider waren keine Schilder mehr zu finden. Dann war da auf einmal eine große Polizeikontrolle: “Wow, die hatten alle Maschinengewehre in der Hand.” Wir durften aber unbehelligt weiter und hatten den Campingplatz immer noch nicht gefunden. Also sind wir wieder umgedreht. Volker hatte zwar gemeckert, dass ich es nicht machen soll, aber ich war so frech und hatte bei den Polizisten mit den MG´s angehalten und nach dem Weg gefragt. Leider könnten die kein Englisch verstehen. Pech aber auch. Zum Glück hat ein Einheimischer unser Problem bemerkt und ist mit seinem PKW vorweg gefahren. Nun war endlich Feierabend nach nur 443 km..
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Der Campingplatzbetreiber hatte uns fast die freie Wahl gelassen, wo wir uns hinstellen können. Kein Kunstück, war fast alles frei. Bei vier Hunden hatte er zwar geschluckt, aber war dann so kulant uns nur zwei Hunde in Rechnung zu stellen.
Pro Übernachtung mussten wir 25,95 Euro bezahlen. Der Strand war mit ca. 400 m relativ dicht, leider mussten wir aber an einer Strasse mit viel Verkehr laufen, ausserdem gibt es dort teilweise keinen Bürgersteig.
Der Strand war total cool, es war nämlich niemand zu sehen. Wenn Ihr die Palmen genauer betrachtet, werdet Ihr auch wissen, wieso wir mit dem Wohnmobil nicht so recht vorwärts gekommen sind. Es war die ganze Strecke ein wahnsinniger Sturm unterwegs.
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Die Spitze sind natürlich gleich ins Wasser gesprungen, aber vor den Wellen hatten sie doch einen höllischen Respekt. So wurde halt meistens im Sand getobt. Wir hatten zwar Badesachen eingepackt, aber bei dem Wind war es uns einfach viel zu kalt.
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Tag 5 - Donnerstag der 17. September - An diesem Tag wollten wir eigentlich nicht fahren, aber der Mini-Shop vom Campingplatz war den ganzen Tag geschlossen und uns waren die Zigaretten ausgegangen. Nach unserem Nachfragen hätten wir mehr als 2 Kilometer laufen müssen mit nur einer ganz wagen Wegbeschreibung. Also sind wir lieber gefahren. War gar nicht einfach mit dem WoMo einen Parkplatz zu finden. Den Rest des Tages hatten wir uns zum Erholen viel am Strand aufgehalten, die Landschaft dort sieht trotzdem sehr trostlos aus.
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Tag 6 - Freitag der 18. September - Wir sind fassungslos, es bläßt kein Wind mehr.
Wir hatten den schönen Vormittag noch genossen und waren um 11:25 Uhr bei 25° wieder gestartet.
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Entschuldigt bitte das Bild, aber wir haben darüber so herzhaft lachen müssen. Diese Verbotschilder stehen direkt an den Auffahrten der Autostrada.
Die anschliessende Strecke war zwar wieder schön, bzw. anders und hatte sich gewaltig in die Länge gezogen.
Wie man vielleicht am nächsten Bild sehen kann, ist ganz Südspanien mit Gewächshäusern zugebaut. Naja, kein besonderer Anblick und auch nicht viel Platz zum Laufen, aber schliesslich wollen wir im Winter auch nicht auf Obst und Gemüse verzichten.
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Wer nach Gibraltar fahren möchte, darf sich nicht darauf verlassen, das “Gibraltar” ausgeschildert ist. Erst kurz vor dem Ziel kann man ein dementsprechendes Schild finden, aber da sieht man den Felsen schon lange. Naja, Spanier und Gibraltar, vielleicht wächst auch hier noch Europa etwas mehr zusammen.
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Die Spannung steigt. Hatte sich die weite Anreise nun gelohnt?
Wir mussten vorher noch durch La Linea kurven aber der Affenfelsen wurde immer größer.
In Wikipedia hatten wir gelesen, das der Flughafen von Gibraltar die einzigste Start- und Landebahn hat, die quer über die Hauptstraße geht. Wir sind schon gespannt wie das wohl in echt aussieht.
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Das war der erste Teil von unserem Urlaub bis zur Ankuft in Gibraltar. Mit den Schaltflächen geht es nun weiter.
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