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Wir waren mit unseren Spitzen im Sommer 2011 in Transilvanien. Teil 5
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Das Teuerste an der Wartezeit war die Beantragung der Championtitel. Heute hatten wir richtig abgeräumt. Kira: Rumänischer Veteranchampion - Arabella: Rumänischer Champion und Kikki; Rumänischer Jugendchampion (auch wenn auf der Urkunde nach ein paar Monaten dann Zwergspitz stand). Je Titelantrag zahlt man hier 25 Euro, eine andere Währung wird nicht akzeptiert.
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Irgend wann war es dann so weit, wir konnten in den Vorring.
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Kikki hat sich für ihr Alter super gezeigt, auch wenn die Richter im Ehrenring mit der Bezeichnung Deutscher Mittelspitz nichts anfangen konnten. Es wurde nur “Spitz” gesagt.
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Nach dem Ehrenring packen wir unsere Sachen und machten uns weiter auf die Heimreise. Wie gut, dass wir nicht versucht hatten auf dem Ausstellungsgelände zu parken, denn sonst wären wir erst spät Abends raus gekommen.
Noch ein letzter Blick auf die Burg und den ungewöhnlichen Kopfsteinpflaster, kommt auf dem Bild leider nicht so rüber.
Wir holten dann unseren Wohnwagen von dem bewachten Parkplatz wieder ab und fuhren früher wie erwartet wieder los.
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So leid es uns für Arabella tat, wir nahmen keines von den Babys mit nach Hause. Unsere Angst, dass unsere Katze wieder vor unseren Augen überfahren wird, ist einfach zu groß.
Arabella durfte von den Kleinen träumen, was sie auch ausgiebig tat. Wir konnten sie nur mit sanfter Gewalt dazu bewegen, ins Auto ohne die Kätzle einzusteigen.
Wir tankten unseren Patschi noch schnell voll und machten uns auf den Weg. Die Hinfahrt war schon abenteuerlich, mal sehen wie die Straße von dieser Richtung aus ist.
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Eine Menge Kruscht und Kitsch, aber auch ein paar tolle Andenken kann man hier auch mitnehmen.
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In den Städten wurde es manchmal ziemlich eng mit dem breiten Wohnwagen hinten dran.
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Einfach phantastisch wie die hier die Dächer renovieren, das glänzend schon von ganz weit weg.
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Die Fahrt wurde uns nicht langweilig. Immer wieder eine andere Landschaft und natürlich viele Verkaufsstände.
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Ab hier wurden die Fuhrwerke auf der Straße deutlich weniger aber dafür die Straßen um vieles schlechter.
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An solche Löcher auf der Straße muß man sich in Rumänien gewöhnen, im krassen Gegensatz zu den renovierten Kirchen.
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Je dichter wir an die Grenze kamen um so “besser” wurde die Straße.
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Noch 25 km bis Oradea, kurz danach ist die Grenze nach Ungarn. Dieses Mal wollten wir die Umgehungsstrasse benutzen.
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Mit Praktiker und Selgros sahen wir hier bekannte Schilder, aber ein grünes Aral Logo?
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Der Anfang der Umgehungsstrasse war so schlecht, das wir nur im Schritttempo fahren konnten. Außerdem rauchen hier die Schornsteine wie bei uns vor 30 Jahren.
Nun standen wir im Stau, was da wohl los ist. Es ging nur ganz langsam vorwärts. Heute waren wir nicht die Geduldigsten. Wir hatten eine sehr lange Etappe vor uns und wollten nicht zu spät auf unserem Campingplatz ankommen.
Nur eine Baustelle, nichts besonderes oder? Abwarten, wir staunten nicht schlecht, was da auf uns zukam.
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Das weiße Auto parkt da nicht, das ist der Verkehr von links.
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Das ist nun die Hauptumgehungsstraße von Oradea. “Armer Wohnwagen.”
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Endlich Ungarn erreicht, war gar nicht so einfach. Volker hatte einfach kein Glück mehr mit den Kontrollen. An der Grenze wurden wir nach “Animals” gefilzt. Als wenn unsere fünf Spitzle keine Tiere sind. Wir hatten die Vermutung, dass der Grenzer einfach sich den Wohnwagen anschauen wollte. Um 13:00 Uhr hatten wir Debrecen hinter uns gelassen.
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Die Spitzle haben die lange Fahrt wie gewohnt im Auto verbracht. Schlafen in allen möglichen und unmöglichen Stellungen.
15:40 Uhr - Wie erreichten die M31 Transitautobahn um Budapest herum.
17:45 Uhr - 561 km lagen hinter uns und wir erreichten den Natura Campingplatz. Wir kannten uns hier schon aus und stellten uns wieder zwischen die Autosammlung.
Den langen Tag ließen wir mit einem deftigen Kesselgulasch ausklingen.
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Der achtzehnte Tag - Dienstag der 13.09.2011 Um 9:00 Uhr bei tollen 18° und bestem Wetter fuhren wir weiter. Auch hier hatte sich ein Spitzle Namens Kikki in ein paar Tiere verkuckt. Leider hatte das mit echter Liebe nichts zu tun, sondern eher mit “die flattern so toll.” Keine Angst sie leben noch alle.
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Ein letztes Mal warten auf den Zug in Ungarn dann ging auf die Autobahn.
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Kurz vor Österreich teilte sich die Autobahn und dann ging es ab Richtung Bratislava. “Mulmiges Gefühl”.
Natürlich hatten wir keine Angst in diese Land einzureisen, aber:
Um 10:30 Uhr kauften wir als brave Autofahrer an der letzten Autobahntankstelle vor dem Autobahnkreuz unsere Vignetten. Zwei für die Slowakei = 18 Euro und eine für die Tschechei = 14 Euro. War nicht schlimm, aber als wir den Patschi nach dem Stop wieder anliessen, hatten wir den Schlamassel.
Unsere beiden Hosenrohre vorne und das Mittelrohr hatten angefangen sich sehr stark bemerkbar zu machen.
Die von uns aufgesuchte Werkstatt kurz vor der Grenze, winkte wegen einer Reparatur nur ab.
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Im Leerlauf passierten wir um 11:00 Uhr die Grenze zur Slowakei.
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Wir panzerten an Bratislava vorbei und wurden von Kilometer zu Kilometer ein ganz kleines bißchen lauter.
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Von den Temperaturen und der Landschaft gefiel es uns hier. Mal sehen, wäre eine Urlaubsreise bestimmt wert.
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12:15 Uhr - Die ersten Wolken am Himmel tauchten auf und wir passierten die nächste Grenze. Jetzt sind wir in Tschechien.
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Die guten Autobahnen liessen wir in Ungarn und der Slowkai zurück, hier war wieder Buckelpiste angesagt.
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150 km vor Prag war es dann stark bewölkt. Wir tanken unseren “Panzer” mal wieder voll und liessen natürlich die Spitzle noch einmal springen.
Um 16:45 Uhr erreichten wir unseren Campingplatz, aber davon morgen mehr.
Den Wohnwagen schnell geparkt und wieder ins Auto. Wir wollten ja mit Bonita noch zum Decken fahren.
Um 20:00 Uhr erreichten wir Lustenice, dort wohnt Boukie mit seinem Frauchen. Leider hat uns Bonita einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zuerst dachten wir noch, wir wären zu spät dran, aber es stellte sich nach ein paar Tagen raus, dass wir zu früh zum Deckrüden gefahren waren.
Unsere heutige Etappe beendeten wir nach 629 km, davon waren aber 160 km ohne Wohnwagen.
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Der neunzehnte Tag - Mittwoch der 14.09.2011 Ein kurzer Bericht zum Campingplatz. Die Anfahrtsbeschreibung im ACSI-Katalog war leider überholt. Die Tschechen hatten zu viele neue Autobahnabschnitte gebaut, aber mit etwas suchen sind wir klar gekommen. Der Platz ist relativ klein und die hinteren günstigeren Plätze fährt man am Besten nicht mit einem langen Gespann an.
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