|
|
 |
 |
|
Wir waren mit unseren Spitzen im Sommer 2011 in Transilvanien. Teil 1
|
|
|
 |
 |
|
Die Idee für unsere Fahrt nach Rumänien ist ganz spontan gekommen. Da wir immer wieder Berichte über die gefährlichen Algen mit ihren Gasen von der Bretagne gelesen hatten, änderten wir kurzfristig unser Urlaubsziel.
War schon ein ganzes Ende weg, aber die lange Fahrt hat sich auf jeden Fall richtig gelohnt. Die Straßen waren teilweise sehr abenteuerlich, der Verkehr anders wie gewohnt, die Leute super nett und hilfsbereit und wir machten einen Zeitsprung in die Vergangenheit.
Genau so, natürlich nur in Etwa, hatten wir uns unseren Urlaub vorgestellt.
Wegen der weiten Strecke haben wir die Karte aufgeteilt, nach der Grenze Ungarn / Rumänien geht es unten weiter.
Viel Spaß beim Anschauen. (In Arbeit)
|
|
 |
|
|
 |
 |
|
|
Unser Urlaub fing perfekt an: Samstag, den 27.08.2011 - Der erste Tag: Dauerregen, 11° und Cassy ist läufig geworden. So frisch motiviert fuhren wir also um 9:30 Uhr los. Nach einem kurzen Gassigehenstop erreichten wir um 10:40 Uhr bei nun 10° die A6. Von hier an, war nur noch Autobahn angesagt. Für die Mittagspause suchten wir uns einen Rastplatz aus, an dem wir nicht absaufen konnten. Es war 14:15 Uhr, 13° warm und Regen ohne Ende
|
|
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
 |
 |
|
Sonntag, der 28.08.2011 - Der zweite Tag Wir konnten es fast nicht glauben. Die Sonne schien und der Regen war endlich verschwunden. Die Nacht hatten wir auf dem Donau Camping Emmersdorf verbracht. Zum Glück hatten wir uns vorher angemeldet. Kurz vor uns ist eine sehr große Gruppe mit Zigeunern angereist. Wir fanden aber noch ein nettes Plätzchen für uns.
|
 |
 |
|
Der Platz war in der Nacht unwahrscheinlich laut. Hinter der Hecke ist gleich die Bundesstraße und in dieser Nacht war ein Rockkonzert unter der Brücke, also ein paar Meter entfernt von uns. Die Sanitärenanlagen sahen ganz gut aus, nur die Toilettentrennung von Frauen und Männern ist etwas sehr dürftig gestaltet. Der Platz ist ACSI überprüft, er gibt aber keinen ACSI-Rabatt mehr.,Wir bezahlten für die Übernachtung 17,26 Euro.
|
|
|
 |
 |
 |
|
 |
|
|
 |
|
|
Da wir Heute nur eine kurze Strecke eingeplant hatten, machten wir noch einen kleinen Spaziergang an der Donau entlang.
Den Spitzen hat es natürlich super gefallen. Wir genossen die warmen Sonnenstrahlen und schauten unseren Hunde beim Baden und Toben zu.
Seht Ihr die Brücke über der Donau, genau darunter fand in der Nacht das Rockkonzert statt.
Nach dem die Spitze wieder etwas trockener waren, machten wir uns fertig für die Weiterfahrt.
|
|
|
|
 |
|
 |
 |
|
Eigentlich hatten wir ja vorgehabt 2 Tage in Österreich zu verbringen, aber der durchnässte Boden und der Lärm der Straße ließ uns schnell weiter ziehen. Wir starteten um 9:30 Uhr bei immer hin schon 15°.
|
 |
 |
|
Um Wien fuhren wir herum. Der Patschi durfte wieder schnaufen, es ging hoch und runter aber bald war Ungarn auch schon in Sicht.
|
 |
 |
|
Die ungarische Grenze erreichten wir um 11:45 Uhr. Bei 24° passierten wir Acs und machten uns auf die Suche nach unserem Campingplatz.
|
 |
 |
|
Die Ankunft auf dem Natura-Campingplatz in Acs war um 13:00 Uhr. Heute sind wir nur 256 km gefahren, das war nun unser Stop für die nächsten zwei Tage.
|
 |
 |
|
Wir hatten sehr viele und schöne Plätze zur Auswahl, aber nein wir parkten lieber zwischen den alten Autos. *lach* Der Platz war perfekt. Unsere Mittelspitze hatten eine sehr große Fläche Wiese zum Stöbern und der hintere Ausgang zum Spazieren gehen war auch direkt neben uns.
|
|
|
 |
 |
 |
|
 |
|
|
Volker hat sich zwischen den Autos sichtlich “wohl gefült.”
|
|
|
|
Nach dem Mittagessen war spazieren gehen angesagt. Die lange Fahrt vom Vortag stecke uns noch ein bißchen in den Knochen. Man wird halt leider nicht jünger.
Der schmale Trampelpfad führte vom Campingplatz direkt in den Wald. Super Wege zum Laufen.
Nach einer Stunde hatten wir wieder umgedreht. Die Donau wollte einfach nicht näher kommen, das sah auf der Karte viel dichter aus.
Nach unserer Rückfrage hätten wir ca. drei Stunden hin und wieder drei Stunden zurück laufen müssen. Das war bei diesen Temperaturen, für uns und unsere Spitzle etwas zu viel.
Ihr lest richtig, es war richtig warm hier.
|
|
|
|
 |
|
 |
|
|
 |
 |
 |
|
Der dritte Tag: Montag, der 29.08.2011 Morgens nach dem Aufstehen entdeckten wir eine Tüte mit Brötchen an unserem Wohnwagen und haben uns gewundert wo die herkommen. Unsere freundlichen Nachbarn haben uns aufgeklärt: Der Campingplatzbetreiber besorgt für jeden seiner Gäste zum Frühstück zwei Brötchen und verteilt diese um ca. 8:00 Uhr und das auch noch kostenlos. Super Service. Die Überlegung, wo es hier Frühstück gibt, war damit auch vom Tisch und der Tag fing gut an.
|
|
|
 |
 |
|
Wir hatten je bemerkt, dass die Donau etwas zu weit zum Laufen weg ist, deshalb fuhren wir nun dahin.
Asphalt, wer braucht das schon? Natürlich hatten wir mit dem Patschi wieder einmal das richtige Auto dabei.
Wir fuhren eine schöne Sandpiste entlang, diese führte auch zu einer 4x4 Strecke und zum Crossparcours für Zweiräder. Wir hatten aber nur unseren Donaubesuch eingeplant.
|
|
 |
 |
|
Kikki steht wie immer bereits im Wasser und wartet auf ihren Stock. “Nun werft doch schon endlich.”
|
 |
 |
|
Für dieses Bild hatten wir uns in die Donau gestellt. Nein wir sind nicht geschwommen und hatten auch kein Boot dabei.
|
 |
 |
|
Nun kam der große Einsatz für Kikki: uuuund Ägdschn please,..... Der Flug über das Wasser,.....
|
 |
 |
|
... die Flugphase,...
|
|
|
 |
 |
|
.... vorbereiten des Landeanflugs,....
|
 |
 |
|
... die Landung und perfektes eintauchen,...
|
 |
 |
|
Hier ist es ganz prima, ich kann sogar über das Wasser laufen. Gab es das nicht schon einmal vor ca. 2000 Jahren?
|
 |
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
Durch das viele Wasser sind nicht nur die Spitzle sondern auch wir hungrig geworden. Mittags hatten wir den Campingplatzbetreiber nach einer Möglichkeit zum Essen gehen gefragt und er meinte, er hätte ein tolles Kesselgulasch für uns. Genau das hatten wir gesucht, der Preis von 3 Euro je Portion war eigentlich ein Witz, es hat super geschmeckt. Wir haben mit dem Essen auch den Campingplatz bezahlt. Die Unterkunft kostet hier für 2 Personen 9 Euro am Tag. Hunde sind kostenlos.
|
|
|
|
 |
|
|
|
Der vierte Tag: Dienstag, der 30.08.2011 Wir sind sehr früh gestartet, bereits um 8:55 Uhr fuhren wir bei 17° los. Es lag eine sehr lange Strecke vor uns und den von uns ausgesuchten Campingplatz direkt in Debrecen wollten wir nur zu Not anfahren.
|
|
|
|
 |
|
 |
|
|
|
Die Strecke zog sich in die Länge. Um 11:00 Uhr hatten wir die große Umfahrung von Budapest hinter uns gelassen.
|
|
|
|
 |
|
 |
|
|
|
Bei Debrecen um 14:00 Uhr bei 33° war die Autobahnfahrt zu Ende. Die letzten Kilometer war Landstraße angesagt.
|
|
|
|
 |
|
 |
|
|
|
Das waren nun die beiden Grenzstationen: Ungarn und Rumänien. Die Hinfahrt verlief ohne große Kontrollen.
|
|
|
|
 |
|
 |
|
|
|
Bei dieser altertümlichen Straßenbahn haben wir noch gelacht, aber bei den darauf folgenden Eindrücken, konnten wir den Gedanken nicht so ganz verdrängen: Tun wir uns das wirklich an? Wollen wir nicht lieber wieder umdrehen?
|
|
|
|
 |
|
 |
|
|
|
Die Umfahrung von Oradea hatten wir verpasst, zum Glück für uns. Das wussten wir aber erst auf der Rückfahrt.
|
|
|
|
 |
|
 |
|
|
|
Alte total verrostete Eisenrohre unter einer neuen Brücke. Krasse Gegensätze herrschten hier.
|
|
|
|
 |
|
 |
|
|
|
Alte häßliche Wohnsilos und ein neuer Daimler vor der Tür. Wir sind in einer anderen Welt angekommen.
|
|
|
|
 |
|
 |
|
|
|
Auf einen Schlag beherrschten Pferde mit alten Wagen, welche beinahe zusammenbrechen und selbst geschusterte Fahrmobile, aber auch dicke modere LKW`s das Strassenbild.
|
|
|
|
 |
|
|
|
Um 18:15 Uhr hatten wir unsere Ziel nach 561 km erreicht. Nun meint Ihr bestimmt, was sind schon 561 km. Da habt Ihr schon recht, aber in Rumänien sollte man sich nicht mehr als 200 km am Tag vornehmen. Darauf kommen wir aber noch zu sprechen. Jetzt ist ausruhen angesagt. Morgen ist auch noch ein Tag.
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
 |
|